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Die Macht der Medienkartelle und ihre Fußsoldaten

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Die Macht der Medienkartelle und ihre Fußsoldaten

Bereits nach nur etwas mehr als 20 Jahren neoliberaler Kulturrevolution nimmt die BRD mit 136 (multi)milliardenschweren Clans in der globalen Hitliste hinter den USA (724), der Volksrepublik China (626) und Indien (140) Platz vier im Wettlauf der Oligarchen ein (Wikipedia Stand März 2021). Um Verschwörungstheorien den Wind aus den Segeln zu nehmen und zu zeigen, wie selbstverständlich neoliberale Synergieeffekte zwischen diesen Clans und ihren Fußsoldaten aus der Politik funktionieren, wird ihnen methodisch die Haut abgezogen.

Die Fußsoldaten aus dem Strobl-Schäuble-Clan

Der Schäuble-Clan ist durch die Heirat der Schäuble-Tochter Christine mit dem Strobl-Clan verbunden. Strobl ist wie schon Wolfgang Schäubles Bruder Thomas Innenminister von Baden-Württemberg, während der Clanchef selbst mehrfach Innenminister des Bundes war. Dieser Job zählt irgendwie zur Familientradition. Die Strobl-Frau trat am 01.05.2021 die Nachfolge von Volker Herres an und sitzt seitdem für das Gemeinschaftsprogramm Das Erste und die Mediathek auf dem Posten des politisch "unabhängigen" ARD-Programmdirektors.

Der Eindruck der Wichtigkeit täuscht allerdings, denn es muß auch Handlanger, Schuhputzer und Steigbügelhalter geben, die das Volk gefügig machen. Der Strobl-Schäuble-Clan besteht nur aus Fußsoldaten, denn seit der neoliberalen Kulturrevolution manifestiert sich Macht nicht mehr in der Zahl der Wählerstimmen, sondern im Kontostand. In Sachen Kontostand ist der Strobl-Schäuble-Clan nicht der Rede wert. Der "Chef" selbst hat sich bereits wegen 100.000.- DM(!) voll auf die Fresse gelegt und konnte diese so lächerliche Summe (aus der Perspektive der Oligarchen) bis heute nicht mehr "finden".

Der Wert drei der mächtigsten Medienkartelle

Drei der mächtigsten Clans der "freien Presse" sind -aufgelistet nach geschätztem Privatvermögen- der Bertelsmann(-Coesfeld-Mohn-Srowig)-Clan mit ca. 6.950 Mio. EUR, der Springer(-Döpfner)-Clan mit ca. 5.300 Mio. EUR und der Burda-Clan mit ca. 4.900 Mio. EUR.

Zehnerpotenzen der Größen- und Machtverhältnisse als anschaulicher Längenvergleich

Der Faktor zwischen 5.000 Mio. EUR Privatvermögen und einer 50.000.- EUR Spende ist eine eins mit fünf Nullen, oder anders ausgedrückt: Was bei den Multimilliarden-schweren Clans einen Meter hat, hat beim Fußsoldaten Schäuble und der Schreiber-Spende die Länge von mikroskopischen 10 Mikrometern. Es sieht so aus, als sei die Demokratie in der BRD besonders billig.

Die Patriarchin eines der mächtigsten Medienkartelle

1965 begann eine Friede Riewerts nach abgebrochener Lehre zur Hotelkauffrau im Hause Axel Cäsar Springers als Kindermädchen und Geliebte. Nachdem sie 13 Jahre lang mit dem Clanchef das Bett geteilt hatte, wurde sie 1978 die um 30 Jahre jüngere fünfte Ehefrau eines der damaligen Lightkulturideologen gegen die "Eiterbeule akademischer Gammler" aus den 68-igern. Nachfolger Axel Cäsar Springers sollte sein ältester Sohn Axel werden, der aber 1980 auf einer Parkbank in Hamburg einen Selbstmord beging, der wie ein Selbstmordanschlag auf den Vater aussah/wirkte. Als nach dem Tod des Clanchefs fünf Jahre später die Kinder und Enkel gegen das ehemalige Kindermädchen aufbegehrten, zahlte die Selbstverwirklicherin sie zum Großteil aus und übernahm deren Anteile. Hinter manch einer ungelernten Geschäftsfrau steckt etwas ganz anderes als eine Quotenjulia oder nur mal eben hochgebumst.

Das Hochbumsen funktioniert seit den Paragraphenerfindungen der nicht-gelernten Zahnarzthelferin Brigitte Zypries ohnehin nur noch, wenn der vormals durch Heirat per se geschlossene Ehevertrag privatrechtlich nachgeholt wird, um die Ehefrau finanziell abzusichern und im Trennungsfall für Hausarbeit, Kindererziehung etc. angemessen zu entschädigen. Bis 2008 galt das Partnerschaftsprinzip, nach dem beide auch nach der Scheidung Anspruch auf den gleichen Lebensstandard hatten, für den der erwerbstätige Part aufkommen mußte. Seit 2008 kann der Zahnarzt dagegen dank seiner Zahnarzthelferin die Alte(n) einfach auf Staatskosten in Hartz IV entsorgen. In Folge der Zypries-Emanzipation haben mindestens eine Million arbeitsloser "SelbstverwirklicherInnen" mit Vermittlungshemmnis den Arbeitsmarkt dynamisiert. Hinter einer SPD-Bundesjustizministerin kann eben auch weit mehr stecken als nur eine "emanzipierte" Juristin. Die Idee, sich in durch und durch fremdbestimmten Jobs für Selbstverwirklicher zu halten, ist nicht nur bei Frauen krank.

Die Selbstverwirklichung des Kindermädchens und ihr Kuckuckskind

Nach dem Tod Axel Springers hat sich sein ehemaliges Kindermädchen Schritt für Schritt zur Herrscherin des Medienimperiums gemacht. Für die Springer-Nachfolge hat das Kindermädchen keines ihrer ehemaligen Schützlinge aus der Nest Axel Springers selektiert, sondern über Jahrzehnte die Springer-Sprößlinge fast komplett aus dem Konzern eliminiert und dem Clan das Kuckuckskind Mathias Döpfner ins Nest gelegt. Das Kindermädchen selbst hat keine leiblichen Kinder

Vom Springer-Angestellten zum 1.000 Mio EUR Döpfner

Mathias Döpfner wurde 07/2000 im Vorstand Springer-Konzerns angestellt, dem er seit 01/2002 vorsitzt. Daneben saß der promovierte Musik-, Germanistik- und Theaterwissenschaftler in mehreren Aufsichtsräten, unter anderem in dem des US-Medienkonzern Time Warner (Juli 2006 bis Juni 2018). Dieser Konzern ist das Mutterschiff von CNN, dem wichtigsten globalen Fakenewskanal für Kriegspropaganda. Er selbst charakterisiert sich laut Wikipedia als "nichtjüdischen Zionisten".

Seitdem Friede Springer Döpfner als ihren Nachfolger auserkoren hat, hat sie ihm große Teile ihres Vermögens und ihrer Stimmrechte geschenkt/übertragen/verkauft/was auch immer. Döpfner wird auf gut 1.000 Mio. Euro geschätzt (Mathias Döpfner, Wikipedia, 7/21), laut Forbes-Liste 7/21 ist er 1.200 Mio. USD schwer. Damit ist der nichtjüdische Zionist vom Angestellten, der für das Kindermädchen arbeitet, zum Besitzer und Selbst(mit)bestimmer im Medienkartell aufgestiegen.

Während der gemeine Arbeitsidiot in der Regel noch nie etwas von Schonvermögen gehört hat und insbesondere außerhalb der direkten Linie zum Wohle der Allgemeinheit, d.h. zum eigenen Wohle massiv und entschädigungslos zwangsenteignet wird, sollte es etwas zu verschenken bzw. vererben geben, ist im Falle der großen deutschen Clans dem "Wohle der Allgemeinheit" weit besser gedient, wenn hunderte oder tausende Millionen (weitestgehend) steuerfrei an die Nachfolger weitergegeben werden können. Dazu muß das Finanzamt nur feststellen, daß es sich um systemrelevantes Schonvermögen handelt.

Ob und welche Steuern der vom Angestellten zum Milliardär aufgestiegene nichtjüdische Zionist gezahlt hat, ist unklar und unterliegt dem Steuergeheimnis. Klar aber ist, daß das Kindermädchen und ihr Kuckuckskind jeweils rund 22 Prozent der Springeraktien halten ("Aktien-Streubesitz bei Axel Springer geht an Großaktionär KKR", Horizont Online / dpa, 26.11.2020), während das Finanzamt sich welchen Anteil der von Döpfner "geerbten" Springer-Aktien zB. an der Börse zu Geld machen ließ?

Die US-Heuschrecke Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P.

Die Herrschaft Springer/Döpfner könnte aber auch beendet werden. Im Jahr 2020 übernahm die US-Heuschrecke Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) einvernehmlich die Mehrheit am Axel Springer Medienkonzern und erhielt die Bewilligung der Clanchefs, die Aktie von der Börse zu nehmen sowie den Streubesitz aus dem Unternehmen zu werfen.

Einschub: Aktie oder Eigentum

Der "bildungsferne" Eigentumsbegriff umfaßt nur Dinge, über die ihr Besitzer jederzeit frei verfügen kann. Frei verfügen heißt, der Besitzer muß niemanden fragen, und erst recht ist ausgeschlossen, daß andere über das Eigentum gegen den eigenen Willen bestimmen können. Bei Firmenanteilen entscheiden immer andere über das "eigene" Eigentum mit, es sei denn, man besitzt die Mehrheit und weiß, wie man Minderheitsanteile ausbootet.

Der Eigentumsbegriff von Börsengurus ist für "Bildungsferne" zum Teil reine Verscheißerung. Ähnlich sieht es mit den "Garantien" von Versicherungen aus. Über das "Eigentum" und die Pflichten von Minderheitsaktionären bestimmen im Zweifelsfall gerne mal die Mehrheitsaktionäre. Die können unter anderem Erben, aber auch "normalen" Streubesitz zwingen, Aktien zu einem festgesetzten Preis, den nicht die "Eigentümer" dieser Aktien bestimmen, an die Clanchefs zu verkaufen (squeeze out).

Eigentum sieht anders aus. Eigentum hieße, nicht nur Mehrheitsaktionäre, sondern auch Minderheitsaktionäre bestimmten selbst den Preis, zu dem sie verkaufen, und wer nicht verkaufen will, verkauft eben nicht! Das wäre Freiheit und Wettbewerb, aber die Gesetzeschreiber der Mehrheitsaktionäre und Clanführer haben die Gesetze anders geschrieben.

Einschub: Streuaktien und die Trennung von der Spreu vom Weizen

Die Form von angeblichem Eigentum, mit dem andere gegen den eigenen Willen machen können, was sie wollen, betrifft nicht nur die Streuaktien Clan-geführter Unternehmen, sondern jede Streuaktie. Wirklich gefeit ist nur, wer mindestens die Sperrminorität von 25 % hält. Die Trennung der Spreu vom Weizen ist die Trennung echter Unternehmer, die aktiv die Geschäftsführung (mit)bestimmen, von Zockern und ahnungslosem Kanonenfutter, das von den Gürnes der Nation vor der Tagesschau und im heute Journal täglich beraten wird.

Weltmarktführer im digitalen Journalismus

Als Grund die Heuschrecke ins Boot zu holen wird die Absicht des nichtjüdischen Zionisten genannt, den Springer-Konzern angesichts der sinkenden Bedeutung von Printmedien zum Weltmarktführer im digitalen Journalismus umzubauen. Es gibt aber auch andere Gerüchte. Ob diese Strategie aufgeht und wer bei Bild, Welt und Co. in Zukunft das Sagen hat, könnte noch interessant werden. Andererseits halten Springer und Döpfner auch weiterhin gemeinsam weit mehr als die Sperrminorität von 25 %, d.h. gegen ihren Willen kann die Heuschrecke trotz Aktienmehrheit nicht wirklich etwas ausrichten. Damit wird der Deal rein geschäftlich entweder ein Win/Win-Geschäft, oder beide Seiten verlieren. Nur so kann ein Deal mit einer Heuschrecke funktionieren.

Zumindest theoretisch, denn eine Partnerschaft von Großaktionären kann auch damit enden, daß sie sich gegenseitig an die Kehle gehen. Davon später mehr, denn auch damit haben das Kindermädchen und ihr Kuckuckskind schon Erfahrung.

Die Clanmitglieder hinter der Heuschrecke

Kohlberg, Kravis und Robert gehören zwei jüdischen Clans von US-Multimilliardären an. George R. Roberts verfügt über ein Vermögen von 7.600 Mio. USD (Forbes 7/21), Henry Kravis von 7.300 Mio. USD (Forbes 7/21), während sein Onkel Jerome Kohlberg bereits 1987 aus KKR ausgeschieden und 2015 verstorben ist. Der Neffe Henry Kravis ist derart "philanthropisch" veranlagt, daß er 1 Mio. USD in den armen "deutschen" Donald (ca. 2.400 Mio. USD Privatvermögen, Forbes 7/21) investiert hat. Allerdings erst nach dessen Wahl zur Amtseinführung, denn auch eine Mikroinvestition will nicht in den Sand gesetzt sein, und wer kann schon 1 Mio. USD geben?

1 Mio. USD von 7.300 Mio. USD sind bei einem Vermögen von 50.000 EUR rein verhältnismäßig lächerliche 6,84 EUR bzw. 0,137 Millimeter von einem Meter. Trotzdem erweckt die "Philanthropie" von Multimilliardären aufgrund der schweren Vorstellbarkeit abstrakter Zehnerpotenzen ohne Eselsbrücken einen völlig falschen Eindruck. In der Regel ist das Skript der "Philanthropie" so geschrieben, daß der gemeine Arbeitsidiot alleine wegen der genannten Zahl mit offenem Mund stehenbleibt, denn bereits eine Million ist eine Hausnummer, die die allermeisten Menschen in ihren ganzen Arbeitsleben nicht verdienen.

Die Clans Multimilliarden-schwerer "Menschenfreunde" haben Amerika zu einem shithole-country und "demokratische" Wahlen zu einem Zirkus gemacht, der Brot und Spiele ersetzt.

Meinungskonstruktion

Die Übernahme der Aktienmehrheit bei Bild und Co. durch Multimilliarden-schwere US-Oligarchen führte nicht annähernd zum gleichen Erregungzustand der Republik, der sich durch ein Trickvideo über den "Übernahmeversuch" der österreichischen Kronenzeitung erzielen ließ. Dessen Drehbuch wurde nach dem feuchten Traum der Fakenews konstruiert (russische Oligarchin mit großer Oberweite bla, bla, bla), wie ein Porno aufgezogen und mit einem angetrunkenen Strache als männlichem Nebendarsteller abgedreht. Da sich Fakenews naturgemäß besonders an Fakeübernahmen aufgeilen, gehen reale Übernahmen gleicher Brisanz schon mal unter wie ein Rauschen im Meer. Die Kronenzeitung ist die österreichische "Bild", allerdings noch markt- bzw. meinungsbeherrschender.

Zwei beliebte Methoden der Meinungskonstruktion

Neben dem Ansprechen immer wieder eintrainierter Reflexe durch den nackte Frau-"Journalismus" gehört die "Stöckchenmethode" zum Standardrepertoire der Fakenews. Dazu wird einfach der Idiot gesucht, der über das Stöckchen springt, das man ihm hinhält, und fertig ist die Story, die man erzählen will. Und die ist nicht einmal gelogen!

Bam, bam, bam, fertig ist die Bananenrepublik

Mit dem "Strache-Plan", ich such mir eine russische Oligarchin, die mir die Kronenzeitung zu Füßen legt, weil ich so geil bin, und bam, bam, bam, schon bestimme ich die öffentliche Meinung und mache mich zum Kanzler von Österreich, hat sich jemand ein Idiotenstück im Hollywood-Style ausgedacht. Die russische Multimilliardärin, die einen Strache (ihr Unternehmen) führen läßt, statt sein "Kindermädchen" zu werden und selbst Politik zu machen, findet der Kanzler in spe höchstens auf einem US-Straßenstrich. Und statt die Fußnägelfrage zu stellen -da stand Strache wohl immer noch unter dem Einfluß oder der Nachwirkung des Betreuerteams, das mit ihm den Streifen gedreht hat-, gibt es eine viel wichtigere Frage: Warum sind Clanchefs Clanchef.

Natürlich hätte Strache seinen "Übernahmeversuch" auch mit einer seriöseren "Russin" wie KKR versuchen können. Die Hintermänner von KKR verfügen allerdings über ein so astronomisches Vermögen, daß beim anschaulicheren Längenvergleich der "Stracheschwanz" selbst mit einem Mikroskop kaum zu finden sein wird. Oder anders erklärt: Für einen "Übernahmeversuch" ohne Eigenkapital dürfte nicht einmal ein Kindermädchen drin sein, und ohne Sperrminorität dürfte es bestenfalls zur KKR-betreuten Marionette reichen.

Was Strache weiß, wissen natürlich auch deutsche Politiker. Auch sie träumen davon, die großen Medienkartelle für sich einzunehmen, aber es ist schon klar, wie die Besitzverhältnisse aussehen, und wer in der "Republik" folglich am Drücker sitzt.

Der Zwang, sich den Medienkartellen der Clans zu beugen

Jeder Kanzler ist gezwungen, sich der Macht der Kartelle zu beugen. Allein die Bild-Zeitung hat es in der Hand, ob die BRD jeden Morgen mit Schlagzeilen wie "Kanzlerin der Herzen", "Super-Merkel", "Standfeste Powerfrau", "Eiserne Kanzlerin", "Mächtigste Frau der Welt" usw. aufwacht, oder ob zum Merkelabbau das Programm Möchtegern-Trumpimitators der Bayernpartei gefahren wird. Nachdem der sich in einem der Sprachrohre des nichtjüdischen Zionisten als Obergrenzen- bzw. Unrechtshorst durch die Republik BamSen durfte, begann 2017 das große "Merkelzittern". Nicht nur Spitzensportlerinnen können unter extremem Druck zusammenbrechen. Gestern noch "mächtigste Frau der Welt" ist Merkels Macht überraschend schnell zerfallen, und mit ihr die Neigung zu Zitteranfällen.

Merkels Ehemann Joachim Sauer kann ruhig neben dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler im siebenköpfigen Kuratorium der Friede Springer-Stiftung sitzen. Durch diese Postenvergabe hält sich der Springer-Döpfner-Clan Leute bei der Stange, mit denen er sich sonnen kann, ohne ihnen tatsächlich Macht zu geben. Die Macht der Kartelle gehört alleine ihren Besitzern, und das Kooptionsmodell ist in der Regel viel effizienter als das Gewaltmodell. Außerdem kann man mit Tausenden Mio. EUR Privatvermögen ruhig ein paar Almosen verteilen. Aber nur an die Besten und nicht an jeden Schäuble. Kohl zB. hatte allein vom Medienmogul Leo Kirch 1 Mio. DM bekommen, als wegen der CDU-Spendenaffäre bei "Förderern und Freunden" um 6 Mio. DM nachgefragt wurde.

Neoliberalismus: Der Austausch von Fußsoldaten als Demokratiefake

Mit ihren Fußsoldaten können die Clans machen, was sie wollen, weil sie trotz öffentlich rechtlicher Medien den Markt der "freien Meinungsbildung" weitgehend beherrschen. Gegen den Willen von Bild und Co deutscher Kanzler zu werden, dürfte schwierig bis unmöglich sein. Zwar haben die Kanzlermacher von Deutschland keinerlei demokratische Legitimation, dafür aber umso mehr Geld, und stets wollen die Kanzlermacher noch reicher und mächtiger werden.

Daß der Güllehorst im Stürmer des nichtjüdischen Zionisten die Merkel abbauen durfte, heißt keinesfalls, zwischen den Clanchefs und ihren aktuellen Favoriten bestände irgendeine Art der Freundschaft oder Verbundenheit. Im Gegenteil: Wie die Fußsoldaten hoch- oder runter geschrieben werden, bestimmen nicht die Fußsoldaten.

Wenn die Bildzeitung Lust hat, stehen über den Mauthorst Dinge in der Bildzeitung, die der garnicht lustig findet. Daß sich der Verfechter der Monogamie nebenbei eine Geliebte hielt, mit der er sogar ein gemeinsames Kind hat, wußte Drehhofer überhaupt nicht, bis Bild ihm die Story unter die Nase ge(sch)rieben hat. Das ist zwar Schnee von vorgestern, als der Horst noch der "Herz-Jesu-Sozialist" seiner Partei war, aber solche Erfahrungen gehören zum "(Um)Erziehungsprogramm" und lehren ihn, wer führt und wer folgt. Hätte Drehhofer Format gehabt, hätte er Bild "bestimmungsgemäß" verwendet, statt seine Geliebte abzuservieren.

Auch der grünen und noch sehr unerfahrenen Kanzlerkandidatin hat man schon beigebracht, daß sie sehr viel schneller abgeschossen werden kann, als aufzusteigen. Daß Joschka Fischer die Partei längst auf einen Bild-kompatiblen Kurs gebracht hat, spielt keine Rolle, denn wer führt und wer folgt, bestimmt auch kein Grüner.

Wer führt und wer folgt: Der Kanzlermacher von Deutschland

Döpfner ist Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Mitglied in den Aufsichtsgremien des European Publishers Council, der American Academy in Berlin, der Blavatnik School of Government in Oxford und des American Jewish Committee. Seit 2018 sitzt er im Steering Committee der Bilderberg-Konferenz, daneben ist er regelmäßiger Teilnehmer der Sun Valley-Konferenz, des Weltwirtschaftsforums in Davos ... Damit hat der nichtjüdische Zionist genau die richtigen Eigenschaften für die Zentralorgane deutscher Lightkulturideologen und ist einer der wichtigsten Kanzlermacher der "Republik".

Zwischen den Möglichkeiten der Selbstverwirklichung eines Döpfners und denen des gemeinen Arbeitsidioten liegen Lichtjahre. Von Chancengleichheit, dem Eckpfeiler der Demokratie, kann überhaupt keine Rede sein. Wenn der nichtjüdische Zionist deutschen Politikern die Meinung geigt, kann er sich sicher sein, daß die, die weiterkommen wollen, ihn nicht überhören.

In einer föderalen Republik führen die durch das Volk gewählten Landesparlamente und ein Bundesparlament, dem die jeweiligen Regierungen folgen. In einem Parteiführerstaat ist es umgekehrt und die Abgeordneten folgen ihren Parteiführern. In der Republik der neoliberalen Lightkultur führen die, die die Kohle und die Marktmacht haben, ihre Lightkultur dem Wahlvolk einzublasen.

Merkels "Freundeskreis" und Machtbasis

Merkel wird eine "Freundschaft" zu Liz Mohn (Bertelsmann), Friede Springer und Mathias Döpfner nachgesagt, was auch immer "Freundschaft" in diesen Kreisen heißt. Aber bereits Kohl und Schröder mußten sich den Kartellen beugen, denn nach dem Untergang der Sowjetunion begann mit dem Aufstieg des neoliberalen Wirtschaftsmodells eine mediale Zeitenwende.

Der Beginn der Tutti-Frutti-Medienunternehmer

Mit Helmut Kohl begann in der BRD die Ära privater Tutti-Frutti-Medienunternehmer als "Alternative" zu den öffentlich rechtlichen Sendern. Kohls besondere Verbundenheit mit Leo Kirch war ein Geben und Nehmen. Des weiteren war Kohl zB. mit dem (ehemaligen) Chefredakteur von Bild, Kai Diekmann vernetzt. Als Altbundeskanzler wurde er sogar dessen Trauzeuge, während Diekmann und Kirch 2008 die Trauung von Helmut Kohl und Maike Richter bezeugt haben.

Wenn Großaktionäre sich gegenseitig an die Kehle gehen: Versionen des Infightings

Auf dem Weg, das krieselnde Imperium nach dem Tod des Clanchefs zu retten und zu neuer Größe zu führen, hat das Kindermädchen nicht nur den Einfluß der leiblichen Springer-Erben weitgehend ausgeschaltet, sondern auch den des Testamentsvollstreckers und damaligen Aufsichtsratschefs Bernhard Servatius sowie den von Leo Kirch (Privatvermögen 1999 von Forbes auf 5.000 Mio EUR geschätzt). Der hatte sich von einem Partner, dessen Einstieg dem Springer-Kartell half, zu einer Bedrohung entwickelt, nachdem er Schritt für Schritt 40 % der Springer-Aktien aufgekauft hatte. 2002 ließ das Kindermädchen Kirch durch ihren frischgebackenen Vorstandsvorsitzenden Döpfner quasi als erste Amtshandlung/Feuertaufe/Loyalitätsbeweis wirtschaftlich den Schädel einschlagen. Nachdem bekannt wurde, daß Kirch in Geldnöten war, zwang Döpfner ihn zur Erfüllung einer Rückkaufvereinbarung in den Bankrott, denn zum Rückkauf des betreffenden Aktienpaketes konnte Kirch tatsächlich nicht das benötigte Geld auftreiben. Anschließend wurden Kirchs Springeraktien zwischen dem Kindermädchen und der Deutschen Bank aufgeteilt. Deren Vorstandsvorsitzender Rolf-E. Breuer hatte durch öffentliche Bemerkungen zur Kreditunwürdigkeit Kirchs ein wenig nachgeholfen.

Die andere Version ist die, daß Leo Kirch ein unternehmerischer Versager sei, der seine Fehler nie bei sich selbst, sondern immer bei anderen gesucht habe. Die Geschichte schreibt bekanntlich der Sieger. Interessanter Weise kosteten die Äußerungen Breuers die Deutsche Bank 775 Millionen Euro plus Zinsen und weiterer Kosten zugunsten der Kirch-Erben.

Im Gegensatz zu sogenannten "Volksvertretern", die vor dem Dilemma stehen oder es sogar in Ordnung finden, auf Kindermädchen angewiesen zu sein, können Richter auf die Meinung und das Welt-Bild Multimilliarden-schwerer Clans scheißen. Eine Richterkarriere läßt sich nicht wie in der Politik hoch- oder runterschreiben. Egal in welchen Prozessen Springer und Döpfner zur Aussage gezwungen werden, auszusagen: Vor Gericht geht es nicht um Umfrage- oder "Sympathiewerte". Wer führt und wer folgt sieht vor Gericht ganz anders aus als bei "Volksvertretern". Die Unabhängigkeit der Gerichte sichert Chancengleichheit, denn dort sind das Kindermädchen und ihr Kuckuckskind nicht mehr wert als jeder andere. Übrigens auch in der Hinsicht, ob es amerikanisch, deutsch, russisch, zionistisch, schwarz oder blau ist.

Die Darstellung möglicher Versionen ist extrem verkürzt. Es gab zahlreiche weitere Player (wie zB. den damaligen Bundeskanzler Gerhardt Schröder, den damaligen Vorstandvorsitzenden von Bertelsmann Middelhoff, ...), die in Hinterzimmern an ihren Optionen gefeilt haben, denn: Der Machtkampf bei Springer ist immer auch der Machtkampf um das Kanzleramt.. Um im Springer-Imperium die Herrschaft zu übernehmen, hat das Kindermädchen von 1985 bis 2002 kämpfen müssen, und dieser Kampf könnte mit all seinen Teilnehmern und Optionen Bücher füllen.

Einschub: Börsentipp Rückkaufvereinbarung

Wer garantiert nicht verlieren will, läßt sich beim Kauf eines Aktienpaketes eine Vereinbarung unterschreiben, daß der Verkäufer die Aktien zum Kaufpreis zurücknimmt, sollten sie sich als Mißgriff herausstellen. Dieses Vorgehen unterscheidet Unternehmer von Zockern. Die allermeisten, die sich von den Tenhagens und Gürnes der Nation Börsen-Welt, Altersvorsorge etc. erklären lassen, spielen allerdings in der Liga ohne Netz.

Tutti-Frutti in Italien

Wesentlich pointierter begann die mediale Zeitenwende in Italien. Während Kohl in der BRD die Tutti-Frutti-Ära einläutete, krönte Berlusconi (geschätzter Wert 7.600 Mio USD, Forbes 7/21) eine außergewöhnliche Karriere. Aufgestiegen vom Unterhalter auf Kreuzfahrtschiffen zum Bauunternehmer, vom Bauunternehmer zum Besitzer mehrerer Fernsehkanäle und des Fußballclubs AC Mailand (Fußball ist das teuerste Programm neoliberaler Demokratien), machte sich der vom Niemand zum wichtigsten Medienmogul seines Landes aufgestiegene Star seiner eigenen Fernsehshows selbst zum vierfachen Regierungschef Italiens (1994–1995, 2001–2005, 2005–2006 und 2008–2011).

Die technische Revolution und der "Fortschritt" durch Privatisierung

Während in der "guten alten Zeit" jede Menge Sendestationen mit x KW Sendeleistung pro Kanal(!) nötig waren, um eine bundesweite Rundfunk- und Fernsehversorgung zu gewährleisten, benötigt die Ausstrahlung eines europaweiten Programms heute nur noch die Anmietung eines der Tausenden verfügbaren Satelittenkanäle. Trotzdem sind die Beiträge für das öffentlich rechtliche Programm nicht entsprechend gesunken, denn durch die Zulassung privater Konkurrenz sind zB. die Preise für die Übertragungsrechte an Sportveranstaltungen ins Astronomische explodiert. Längst nicht jede Privatisierung führt zu günstigeren Verbraucherpreisen.

Viel katastrophaler als die Preisexplosion von Übertragungsrechten sind jedoch die Auswirkungen auf die Demokratie, wenn einzelne Clans eine Mono/Oligopolstellung im "Wettbewerb" der Meinungen und Ideen gewinnen. Von den öffentlich rechtlichen Programmen kann man halten was man will, aber sie garantieren ein Minimum an Vielfalt. Wie eine Demokratie aussieht, in der nur wenige Clans (und die Direktoren für Wahrheit) die öffentliche Meinung bestimmen, kann man in den USA studieren.

Von Bild als "Boß der Bosse" geadelt

Niemand hat für den neoliberalen Mob mehr getan als die "rot-grüne" Regierung Schröder/Fischer bzw. genauer ihr Bundesfinanzminister Hans Eichel. Eichel hat den Finanzmarkt der BRD nach dem Vorbild der neoliberalen Lightkultur aus den USA umgekrempelt und so den Clans die Möglichkeit gegeben, ihr Firmenkapital nahezu steuerfrei in Privatvermögen umzuwandeln und nach Belieben um den Globus zu schieben. Damit hat die einzige sogenannte "rot-grüne" Bundesregierung, die nach dem Untergang der Sowjetunion für nur sieben Jahre den Platz ansonsten durchweg "konservativ" geführter Regierungen eingenommen hatte, weit mehr für den neoliberalen Mob getan, als die "Wirtschaftspartei" CDU mit dem Lightkulturideologe Schäuble und seinem Favoriten, dem Strohmann des internationalen Finanzkapitals Friedrich Merz. Mit den Regeln der Deutschland AG ist auch der Anspruch untergegangen, daß die "Kinder es einmal besser als ihre Eltern haben sollen", während der Reichtum und die Macht der Clans explodiert sind. Es kommt also nicht von ungefähr, daß Bild nicht irgendeinen Bierdeckel der schwarzen "Wirtschaftspartei", sondern den roten Schröder mit dem Titel "Boß der Bosse" geadelt hat.

Die Macht der Medienkartelle nimmt von Kohl über Schröder bis zu Merkel stets weiter zu. Selbst die öffentlich rechtlichen Programme beginnen mittlerweile, sich an den Kartellen zu orientieren und deren Formate nachzuäffen. Nachrichtenformate, in denen Schnell- und BetroffenheitsspritzerInnen Nachrichten mit ihren Gefühlen aufladen, um daraus ihre "Deutschland sucht den Superstar"-Show zu machen, kennt man eigentlich nur aus den Fakenews.

Der Nach-Schröder-Kadaver der SPD

Die SPD der Mitglieder und ihre beiden Parteiführer haben in den Lightkulturmedien der großen Clans keine Reichweite. Der Kadaver der SPD wird nur konserviert, denn die 15 % werden noch gebraucht. Dazu wird der Kanzlerkandidat Scholz benutzt. Wer bestimmt eigentlich die Politik der SPD: Die Parteiführer, der Generalsekretär, die Mitglieder, der Wähler oder die privaten Medienkartelle? Was heißt es eigentlich für den politischen Wettbewerb, wenn die SPD "machen kann, was sie will", aber statt zu steigen oder fallen konstant auf 15 % bleibt, und sich auch noch süffisant erklären lassen kann, daß sie sich eben besser vermarkten müsse? Wer bestimmt denn die Vermarktung? Steht der SPD überhaupt ein Kartell zu Diensten, mit dem sie sich vermarkten könnte, oder ist die SPD allein auf ihre "Ausstrahlung" in den öffentlich rechtlichen Programmen angewiesen?

Wie sich Scholz im Bild-Kanal von einen stellvertretenden Chefredakteur -mehr ist für den Kanzlerkandidaten einer 15 %-Partei offenbar nicht drin- in einer Indianer- bzw. Schlumpfshow gleich zweimal abfertigen ließ, spottet jeder Beschreibung. Natürlich darf Ronzheimer das, aber Scholz darf auch mit etwas anderem als Kriechkultur zurück schlagen.

Zum Problem wird Kriechkultur, wenn sie daraus resultiert, daß die Macht bestimmter Kartelle so groß ist, daß der Kandidat keine andere Wahl hat, als einen Ronzheimer machen zu lassen und dabei zu lächeln.

Rupert Murdoch: Nicht der Döpfner eines Vasallenstaates, sondern ein echter "Weltenführer" der USA

Rupert Murdoch begann seine Karriere in den 50-igern in Australien, expandierte Ende der 60-iger nach Großbritannien, siedelte 1974 in die USA über und gab 1985 seine australische Staatsbürgerschaft auf, um als US-Staatsbürger auch in US-TV-Kanäle expandieren zu dürfen. Murdoch schuf als Herrscher über mehr als 800 Zeitungen, TV- und Internetkanäle ein Manipulationsimperium, das jeden Rahmen sprengt. Daß Murdoch ebenso wie Döpfner ein (nichtjüdischer) Unterstützer des Zionismus ist, versteht sich von selbst. Es gibt zahlreiche Themen (China, Rußland, Nato, Naher Osten, Judenstaat, ...), in denen sich die Sicht der Kartelle in den USA stets mit der Sicht der Direktoren für Wahrheit deckt.

In Großbritannien war der Meinungsmarkt-beherrschende Einfluß Murdochs vor allem durch seine "Yellow-Press" genannte Scheißhauslektüren (dagegen wirkt "Bild" fast schon seriös) so groß, daß im britischen Zirkus 40 Jahre lang keiner der rot oder schwarz bepinselten politischen Gladiatoren ohne Murdochs Unterstützung Premier geworden ist. Wie belanglos für den Cäsaren die Bepinselung ist, zeigt der Aufstieg des "Labor"-Kandidaten Toni Blair zum britischen Schröder. Die Kriterien, nach denen Murdoch seinen Kandidaten auswählt, sind mit Sicherheit nicht die, die sich das Wahlvolk zu seiner Wahl einbilden darf.

Der "konservative" Cäsar hatte zu seinem Premier Blair sogar privat ein ungewöhnlich enges Verhältnis, das mit der Ehe zerbrach, als Murdochs 3. Frau, die schöne Asiatin Wendi Deng Blairs Augen, Blairs Beine und was sonst noch so an dem Körper des Gladiators dran ist, für etwas zu sexy fand. Obwohl sich Deng ihren Gatten gekonnt um den Finger gewickelt hatte, was zB. zu Konflikten zwischen Murdoch und seinen beiden für die Nachfolge vorgesehenen Söhnen führte, endet nicht jede Story wie die des Kindermädchens.

Eine sehr viel jüngere Geliebte des Clanchefs, die im Alter der potentiellen Nachfolger (oder jünger) echten Einfluß über den Vater gewinnt, birgt ein (selbst)mörderisches Konfliktpotential.

Die vierte Ehefrau des Cäsaren wurde Jerry Hall, ehemaliges Photomodell und Exfrau der Rock-Legende Mick Jagger. Damit hat "konservative" Murdoch mal wieder gezeigt, wie "konservativ" er ist, und was er privat von den "christlich-konservativen" Werten hält, mit denen die Fakenewsduschen seines Imperium weltweit in den Krieg ziehen. Der Krieg der Werte wird regelmäßig auch auf dem Schlachtfeld ausgetragen.

Aus der Ehe mit Deng stammen die Töchter Grace (geb. 2001) und Cloe Murdoch (geb. 2003). Treuhänderin über deren Vermögen wurde eine gewisse Ivanka Trump. Wie klein und eng verwoben der Club der Multimilliardäre doch ist. Die drei wichtigsten Meinungsmanipulatoren Murdochs in den USA waren die New York Post, das Wall Street Journal und Fox News. Der Cäsar ist in den USA breit aufgestellt und kann weit mehr Register als nur Fox News ziehen. Die Wahl Trumps hat Murdoch sehr clever unterstützt, ohne die völlig einseitige Primitivität an den Tag zu legen, mit der die Clinton News Networks in einem Akt grandioser Blödheit ihre eigene Kandidatin zerstört haben. Fox News begann erst nach der Wahl, Trumps "Haussender" zu werden.

Die Entwicklung zum shithole country

Auch in den USA gab es vor dem totalen Sieg der Medienkartelle eine freie Presse. Noch in den Achtzigern war dem Eigentümer der New York Post und des Boston Herald verboten worden, zusätzlich Fernsehsender zu besitzen, bis sich Ronald Reagan für einen in New York erzielten Wahlsieg bei diesem Besitzer der New York Post bedankte und das Verbot aufhob. Die damals begonnene Konzentration der Medien in den Hände weniger Oligarchen hat in den USA zu einer Medienlandschaft geführt, in der die freie Presse von Megakonzernen beherrscht wird und damit praktisch tot ist. Bisheriger Endpunkt des Abstieges: Wer heute in den USA das falsche Gladiatorenteam anfeuert, wird von privaten Kartellen in einer Art und Weise zensiert, die bis vor kurzem im Land der "Meinungs- und Pressefreiheit" undenkbar schien. Die größte Macht haben dabei die Internetkonzerne.

Lady Gaga

Wenn man beim Höcke vor das Hufeisen läuft, kommt Kanzler werden nicht in Frage. Und wer nach dem Internet-Video eines jungen Mannes mit blauer Locke nach "staatlicher" Regulierung schreit, weil die Meinung nicht ins eigene Welt-Bild paßt, dokumentiert sein völliges Unverständnis von Freiheit. Jeder hat die Freiheit, Politiker zu loben oder zu kritisieren, und Samthandschuhe sind in der politischen Auseinandersetzung nicht angebracht. Dieses Video ist ebenso wie jedes Amthor-Video ein Beitrag zur Vielfalt, während die Marktmacht der Medienkartelle marktbeherrschende, demokratiefeindliche Einfalt ist.

Die blaue Locke ist kein Medienmogul, der mit einem Heer von 16.200 Mitarbeitern verteilt auf eine ganze Reihe multimedialer Medienmarken der Politik die Meinung geigt, und dabei am liebsten die erste Geige spielt (Bild, BamS, Die Welt, Welt (früher N24), Business Insider, ...). Die blaue Locke statt die Macht der Kartelle ins Fadenkreuz zu nehmen, ist entweder Verrat an der freiheitlich demokratischen Grundordnung, um günstig ins "Welt"-"Bild" gesetzt zu werden, oder Feigheit vor dem Feind, oder beides, oder was?

Für die, die es nicht wissen: Mit der politisch neutralen Institution des Bundeskartellamtes existiert bereits eine staatliche Regulierungsbehörde. Bei staatlicher Regulierung geht es nicht um den Inhalt öffentlich geäußerter Meinungen, sondern darum, der politischen Erpressbarkeit durch die Marktmacht der Medienkartelle einen Riegel vorzuschieben. Man kann aber auch ähnlich erbärmlich wie ein Strache versuchen, im Schatten der Medienclans vorwärts zu kriechen. Für die wäre es super, sollten ihre Fußsoldaten ihnen die echte Konkurrenz zB. aus dem Internet vom Leib halten, denn dann würde die Macht der Kartelle noch weiter wachsen. So wie in den USA.

Wer wie Strache dem Glauben erliegt, er könne sich mit den Multimilliarden-schweren Clans der Oligarchen ins Bett legen, um sie sich zu Nutze zu machen, wird am Ende nur das tun, was die Clans wollen. In einer freiheitlich demokratischen Republik sollte marktbeherrschender Einfluß nicht nur einer "russischen" Oligarchin, sondern jedem unmöglich gemacht werden.

Eiskalte Analyse statt Lady Gaga, Rassismus oder Judenhaß

Leider haben Hitler und seine Einsatzgruppen der Polizei vor lauter blindem Judenhaß nicht bemerkt, wie falsch sie mit ihren "Theorien" liegen. Der Wert von Menschen(leben) bemißt sich nicht danach, ob sie Christen, Juden oder Muslime ... braun, gelb, schwarz oder weiß ... Briten, Deutsche, Franzosen, Polen oder Russen ... sind. Zumindest nach den Ideen der Aufklärung, die aber nicht für jeden deutschen Lightkulturideologen einsehbar sind.

Bei eiskalter Analyse wird man zudem feststellen, daß es wenig hilft, irgendwen zu liquidieren. Ob "Demokrat" oder Antidemokrat, für die, die "Weltherrschaft" oder (eine Nummer kleiner) "Weltmarktführer digitale Medien" anstreben, existiert in der freiheitlich demokratischen Republik das Bundeskartellamt als rechtsstaatliche Endlösung unternehmerischer Allmachtsphantasien, sollte sich aus einer Phantasie eine marktbeherrschende Stellung entwickeln.

Dem Bundeskartellamt stehen vor allem zwei Möglichkeiten zur Verfügung, marktbeherrschende Kartelle durch marktwirtschaftliche Methoden zu zerschlagen bzw. garnicht erst entstehen zu lassen: Es kann dem nichtjüdischen Zionisten und US-Oligarchen ihre überdimensionale Selbstverwirklichung in der BRD minimal einschränken, indem es ihnen verbietet, mit ihrem Geld andere Medienunternehmen hinzu zu kaufen, und es kann diese Clanchefs zwingen, eigene Unternehmensteile auf den freien Markt zu werfen. Prinzipiell dürfen natürlich auch ein nichtjüdischer Zionist und sogar Multimilliardäre anderer Staaten in der BRD ihre Meinung vertreten, wie sie Lust haben. Sollte aber die Marktmacht eines Medienkartells so groß werden, daß es die Pluralität im Wettbewerb der Meinungen und Ideen gefährdet, ist das Bundeskartellamt gehalten, einzuschreiten.

Gegen das Springer-Kartell sind Bundesregierung und Bundeskartellamt der BRD immer wieder tätig geworden. 1968 mußte Axel Cäsar Springer auf Druck einer Kommission der Bundesregierung die Anteile seiner Publikationen Bravo, Das Neue Blatt, Eltern, Jasmin, Kicker und twen "freiwillig" verkaufen. 1976 wurde dem Cäsaren vom Bundeskartellamt untersagt, die Mehrheitsanteile am Pressehaus Münchner Zeitungs-Verlag GmbH & Co KG. zu erwerben, um der Springer-Vorherrschaft in der deutschen Presselandschaft Einhalt zu gebieten. Als der Cäsar nach dem Selbstmord des ältesten Sohnes sein Imperium noch zu Lebzeiten an das Imperium des Burda-Clans verkaufen wollte, schritt das Bundeskartellamt erneut ein und verbot den Deal. Der Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch Springer erteilte das Bundeskartellamt Anfang 2006 eine Absage. Die Versuche, diese Entscheidung anzufechten sind sowohl vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf als auch vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Laut der 2010 vom BGH bestätigten Einschätzung des Bundeskartellamtes ist die Bildzeitung für bundesweite Kampagnen die einzige Alternative zur Fernsehwerbung. Die Marktmacht der Bildzeitung als auflagenstärkste Straßenverkaufszeitung wurde vom BGH mit 80 bis 100% beziffert.

Auch das Finanzamt könnte eine ausgesprochen wichtige Rolle bei der Zerschlagung von Kartellen spielen, würde es die Clans nach den gleichen Regeln entschädigungslos zwangsenteignen, nach denen auch der gemeine Arbeitsidiot abgegriffen wird. Dann müßten nämlich die Erben gigantischer Aktienpakete einen Großteil davon auf den freien Markt werfen und verkaufen, um ausnahmsweise Steuern zu bezahlen. Das schädigt diese Unternehmen in keinster Weise, im Gegenteil, es fördert den Wettbewerb. Sogar ein Vorstandsvorsitzender Döpfner könnte weiter arbeiten wie bisher. Die Politik und die Finanzämter stehen jedoch auf Seiten der Clans,, denn im Gegensatz zum Arbeitsidioten dürfen sich die Clans mit ihren Fußsoldaten aus Politik und Ämtern für systemrelevant halten. Die Besteuerung der Clans macht die vom Grundgesetz und mehrfach vom Bundesverfassungsgericht angemahnte gleiche Lastenverteilung zu einem Witz, und von Chancengleichheit kann überhaupt keine Rede sein.

Meinungsfreihheit

Das Grundrecht, seine Meinung frei äußern zu dürfen, ist in der BRD weder an die deutsche Staatsangehörigkeit noch an einen deutschen Wohnsitz gebunden, auch wenn neuerdings verstärkt so getan wird, als dürften nur Amerikaner, Nato-Länder oder Zionisten ihren Senf zur deutschen Politik geben. Nicht der Wahlkampf, sondern nur die Teilnahme an Wahlen erfordert die deutsche Staatsangehörigkeit. Daß jede Wahl durch die Medien "manipuliert" wird, steht außer Frage, denn Medien sind zur Meinungsbildung da. Solange sich unter den teilnehmenden Playern keine Marktmacht findet, die die Pluralität im Wettbewerb der Meinungen und Ideen gefährdet, ist die Meinungsmache bzw. das Werben für die eigene Meinung legitimer Wettbewerb, der die freie Entscheidung der Wähler fördert.

Wem gehört die Republik?

Daß die Wikipedia-Seite den nichtjüdischen Zionisten Döpfner in einem 2019 aufgenommenen Photo zusammen mit Friede Springer, Kai Dieckmann (u.a. von 01/2001 bis 12/2015 Chefredakteur Bildzeitung), Julian Reichelt (u.a. Chefredakteur und bis 26.04.2021 Geschäftsführer der Bild-Gruppe) sowie Düzen Tekkal auf dem Dach der US-Botschaft in Berlin zeigt, hat irgendwie Symbolcharakter. Genau der richtige Platz für Leute, die sich wie Weltenführer fühlen können. Von dort kann man nicht nur auf den Reichstag herunter blicken, sondern auch herunter spucken und noch ganz andere Dinge tun, denn das Bundeskanzleramt ist auch nicht weit.

Der ehemalige "Sicherheitschef" der BRD Schäuble hatte in Döpfners "Welt" kein Problem damit, daß die Bundesregierung von der US-Botschaft gezielt abgehört wurde. Daß die "Terrorfahnder" der USA sogar wissen dürfen, was im Bundeskanzleramt passiert, ist die kranke Haltung von Lightkulturideologen und hat mit "Sicherheit" nichts zu tun.

Auf der Jagd nach Edward Snowden sind die europäischen Vasallen noch dreister vorgegangen als Lukaschenko. Ganz offen und ohne jeden Vorwand wurde nicht irgendein Ferienflieger von Ryanair, sondern eine international diplomatische Immunität genießende Präsidentenmaschine zur Landung gezwungen und durchsucht. Obwohl Snowden auch für die BRD sehr viel getan hat, kann er hier weder Asyl beantragen noch aussagen, denn laut dem Lightkulturideologen Schäuble sorgen die Amerikaner für "Sicherheit".

Obwohl Multimilliardäre eine extrem seltene Spezies sind, sind sie bzw. ihr "Schonvermögen" nicht von der Ausrottung durch das Finanzamt bedroht, sondern repräsentieren sogar schon das Volk. Die Multimilliardärin Friede Springer (ca. 3.000 Mio. USD Privatvermögen, Forbes 7/21) durfte gleich fünfmal (2004, 2009, 2010, 2012 und 2017) das Volk zur Wahl des Bundespräsidenten vertreten. Der Multimilliardär Dr. Herbert Burda (ca. 3.500 Mio. USD Privatvermögen, Forbes 7/21) war 2010 Mitglied der Bundesversammlung. Die Aufzählung ist eine reine Stichprobe und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, denn zur systematischen Analyse der Chancengleichheit müßte man schon ein kleines Programm schreiben, um die komplette Liste der 1000 reichsten Clans mit den Wahllisten abzugleichen. Oder besser eine entsprechende Datenbank aufbauen, die man nach verschiedensten Kriterien (Rasse, Religion, Hautfarbe, sozialer Status, Berufe etc.) abfragen und mit der statistischen Häufigkeit in der Bevölkerung vergleichen kann, um mathematisch zu erfahren, was Demokratie bzw. "das Volk repräsentieren" bei Wahl des Bundespräsidenten heißt.

Trumps Kündigung und die deutschen Lightkulturideologen

Eines der wenigen positiven Verdienste des "deutschen" Donald ist, die deutschen Lightkulturideologen aus dem Enddarm der Amerikaner herausgepreßt zu haben. Selbst der Möchtegern-Trumpimitator und weniger Lightkulturideologe als vielmehr gnadenlose Opportunist Horst Drehhofer konnte bei Trump nicht landen. Deutsche Lightkulturideologen können zwar versuchen, wieder zurück zu kriechen, bevor Biden den Arsch zukneift, aber selbst wenn sie bereit sind, in einen toten Arsch zu kriechen, werden sie die Welt nicht wieder zurückdrehen können.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 01.08.21